 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Roadmap Prozess in FP7
|
|
Der Roadmap-Prozess für das 7.Rahmenprogramm
|
 |
 |
|
|
 |

Für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU stand die Implementierung der Interessen deutscher Industrieunternehmen im Bereich der Produktionsforschung im Vordergrund. Hierzu führte die nationale Plattform MANUFUTURE in den Jahren 2006 und 2007 einen umfassenden Roadmap-Prozess durch. Es beteiligten sich die führenden Interessensvertreter der Produktionsforschung aus Industrie, Wissenschaft und Politik.
Der Roadmapprozess gliederte sich in die Phasen MANUFUTURE I und II. Im Rahmen von MANUFUTURE I konnte die vom BMBF geförderte MANUFUTURE Deutschland Initiative im Jahr 2006 erfolgreich mit Unterstützung des VDMA die Interessen der deutschen Fabrikausrüster bei der thematischen Gestaltung der ersten Ausschreibungen im 7. Rahmenprogramm der EU vertreten.
In der zweiten Phase von MANUFUTURE (MANUFUTURE II) führte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart in Kooperation mit vier weiteren Industrieverbänden BDLI, SPECTARIS, VDI und ZVEI einen Roadmap-Prozess durch, um auch die Forschungsbedarfe der Anwenderindustrien und weiterer Schlüsselbranchen der deutschen Produktion in die Forschungsagenda zu integrieren.
|
 |
 |
|
|
 |
|
 |
 |
|
MANUFUTURE I: Zukünftige Forschungsbedarfe der Fabrikausrüster
|
 |
Zur Vorbereitung auf die Workshops mit der Industrie identifizierten führende wissenschaftliche Institutionen im Bereich der Produktionsforschung 31 potenzielle strategische Handlungsfelder (Phase1).
Parallel wurden 14 repräsentative Industriebranchen im Bereich der Fabrikausrüster ausgewählt. Für jede Branche wurde ein Workshop durchgeführt (Phase 2). In den branchenspezifischen Workshops wurden die strategischen Handlungsfelder im Detail vorgestellt. Es folgte eine Priorisierung und inhaltliche Konkretisierung durch die Industrievertreter von ausgewählten Topunternehmen. Den Abschluss der Workshops bildete die Transformation der erarbeiteten Ergebnisse in branchenspezifische Roadmaps.
Zur Validierung (Phase 3) wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Online-Befragung auf eine breitere Basis gestellt. Die Teilnehmer der Onlineumfrage bestätigten die Priorisierungen innerhalb der Workshops. Die Ergebnisse des Roadmap-Prozesses sowie der Befragung wurden im Rahmen der MANUFUTURE Germany Konferenz 2006 vorgestellt, diskutiert und verabschiedet.
Aus den einzelnen branchenspezifischen Ergebnissen resultierte nach inhaltlicher Konsolidierung in Phase 4 die branchenübergreifende Forschungs-Roadmap der deutschen Fabrikausrüster, formuliert in der SRA (Strategic Research Agenda Germany).
Die Phase 5 umfasste die Verteilung und Bekanntmachung auf EU-Ebene durch die Kanäle der europäischen Initiative MANUFUTURE-EU. Durch die umfassend dokumentierte Forschungs-Roadmap konnten die Interessen der deutschen Fabrikausrüster im Integrationsprozess zur Themengestaltung des Förderprogramms auf EU-Ebene gewahrt werden.
|
 |
 |
|
MANUFUTURE II: Zukünftige Forschungsbedarfe der Fabrikanwender
|
 |
In Anlehnung an den Roadmapprozess aus MANUFUTURE I wurde im Jahr 2007 die Identifizierung von Forschungsbedarfen in ausgewählten Anwenderindustrien durchgeführt, um auch deren Belange in die SRA Germany zu integrieren.
Zentrale Innovationsthemen aus den Branchen Automobil, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrttechnik und der Optischen Industrie wurden innerhalb der durchgeführten Industrie-Workshops vertieft (Phase 7) und per Online-Umfrage validiert (Phase 8). Die Ergebnisse erweiterten die SRA Germany durch Integration des Forschungsbedarfs der Anwenderindustrien (Phase 9). Die wichtigsten Inhalte der SRA Germany sind in der Management Summary zussamengefasst.
Für die Gestaltung zukünftiger Ausschreibungen wurde eine Empfehlung auf Basis des thematischen Abgleichs der Agenda mit den aktuellen Ausschreibungen erarbeitet. (Phase 10).
Die Ergebnisse des in 2007 stark erweiterten Roadmap-Prozesses wurden bei der "MANUFUTURE Konferenz Germany -die strategische Forschungsagenda Deutschland" einem breiten Publikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vorgestellt. Die Integration auf EU-Ebene erfolgte über die vorhanden Kanäle. Vor allem der durchgeführte Abgleich in Phase 10 konnte die erfolgreiche Implementierung zentraler Forschungsbedarfe nachweisen, zeigte aber auch konkreten Handlungsbedarf zur Gestaltung zukünftiger Ausschreibungen aus Sicht der deutschen Industrie auf.
|